Soccer in Philippi
Fußball ist der Sport in Südafrika – unendlich viele Kinder und Jugendliche spielen Fußball und benötigen einfachste Unterstützung. In den Elendsvierteln ist weder Geld für Ausrüstung noch für Training oder Ausbildung vorhanden. Ausflüge zu Fußballspielen mit Mannschaften aus benachbarten Townships oder gar die Teilnahme an Turnieren sind für die überwältigende Mehrheit nicht realisierbar.
Seit Anfang 2009 unterstützt die Philipp Lahm-Stiftung für Sport und Bildung daher den iThemba Labantu FC- den Fußballverein des Lutheran Community Centre iThema Labantu (Xhosa für "Hoffnung für die Menschen“) Township Philippi nahe Kapstadt.
Durch diese Unterstützung können nicht nur die materiellen Defizite ausgeglichen werden. Weitaus wichtiger sind die zusätzlichen positiven Auswirkungen, welche die Ausübung des Teamsports mit sich bringt. Im Verein lernen die Kinder und Jugendlichen Disziplin, Respekt und Teamgeist. Sie lernen sich an Regeln zu halten und diese für sich anzunehmen, ohne sie in Frage zu stellen. Von ganz besonderer Wichtigkeit ist es, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen, um sie widerstandsfähig gegen Gang-, Drogen- und Alkoholeinfluss zu machen. Über den Sport lernen sie, sich in eine Gruppe zu integrieren und gemeinsam Ziele zu erreichen. Nicht zuletzt die Heranführung an Bildungsangebote ist Ziel der umfangreichen Jugendarbeit im Gemeindezentrum iThemba Labantu.
Weitere Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten des Lutheran Community Centre finden Sie unter: www.themba-labantu.de
Abschlussgrillen 2012
Am Samstag, den 3.12.2011, wurde im Center iThemba Labantu noch ein letztes Mal ausgiebig gegrillt und dieses Mal waren die Fußballer dran - und zwar alle. In etwa 90 junge Männer und Kinder sowie einige der Mädchen folgten am Ende unserem Angebot, um sich mal richtig satt zu essen.
Fußballturniere gegen Gewalt
Ferien bedeuten in Südafrika etwas anderes als in Deutschland. Sie bedeuten unbeschäftigte Kinder, die sich selber überlassen sind. Ohne Aufsicht suchen sich diese in Philippi leicht die falschen Beschäftigungen aus. Deshalb ist ein Fußballturnier hier auch immer viel mehr als ein Sportevent.
Entwicklung der Fußballarbeit 2011
Begonnen haben wir das Jahr 2011 mit viel Fleisch und Toast. Bei unserem Grillfest hatten unsere Spieler die Chance das Center näher kennenzulernen und sich richtig satt zu essen. Es war ein ausgelassener Nachmittag auf den ein ereignisreiches Fussballjahr folgen sollte...
Bilanz 2010 - WM in Südafrika
Das Jahr 2010 ist vorbei - das Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, das von vielen in Südafrika voller Hoffnungen erwartet worden war. Es sollte den Fokus und das Interesse der Weltöffentlichkeit nicht nur auf den Sport, sondern auch auf das Land Südafrika selbst lenken.
Confederations-Cup 2010
Am Wochenende des 13./14. Februars diesen Jahres fand auf dem Sportplatz in Philippi der „iThemba Labantu Confederations-Cup 2010“ statt. Acht Jungen – und vier Mädchenteams traten dabei in unterschiedlichen Wettkämpfen gegeneinander an.
Abschlussbericht Saison 2009/10
Mit dem Einbruch des südafrikanischen Winters geht eine erfolgreiche Fußballsaison zu Ende. Inzwischen kicken 120 Kinder in sechs Altersklassen unter dem Namen iThemba Labantu.
Fußball ist mehr als ein Spiel
Als ich die Aggression in Sithembeles Augen gesehen habe, habe ich ihn mir als 11-/12-Jährigen vorgestellt, mit einem Messer in der Hand, am falschen Ort und unter falschem Einfluss. Das ist keine ausgedachte Horrorgeschichte, sondern oft die grausame Realität in Südafrikas Townships…
Trainerbericht 2009
Inzwischen sind vor Ort fünf Jugendteams von der U-9 bis zur U-17, die hauptsächlich von drei einheimischen Trainern betreut werden. Drei Mannschaften nehmen bereits sehr erfolgreich an Liga-Spielen der "Philippi-League" teil.
Ich bin Joe
„Ich bin Joginkosi („Joe“). Ich bin der Trainer der iThemba Labantu Fußball Teams. Ich bin 40 Jahre alt und Fußballtrainer aus Leidenschaft. Ich bin damit aufgewachsen, Fußball zu spielen, und wollte als Kind professioneller Fußballer werden…“
Lagebericht Philippi 2008
Meist übersteigen diese Hütten nicht die Größe eines Wohnzimmers und doch leben dort oft 15 oder mehr Menschen. Obwohl es in den Supermärkten Kapstadts wirklich alles zu kaufen gibt, ist der Hunger ein zentrales Problem in den Townships.
















