Lilalu – Mädchen an den Ball

in Kooperation mit der Philipp Lahm-Stiftung

Das Projekt „Mädchen an den Ball“ ist ein Sportprogramm für fußballbegeisterte Mädchen in verschiedenen Stadtteilen von München. Es wird vom Münchner Verein LILALU durchgeführt, der pädagogische und künstlerische Ferienprogramme für Kinder, Jugendliche und Familien anbietet, insbesondere für einkommensschwache Familien und junge Leute mit Migrationshintergrund.

„Mädchen an den Ball“ wendet sich ausdrücklich an Teilnehmerinnen zwischen 6 und 17 Jahren. Die soziale Integration steht im Fokus des Fußballprojekts - kaum eine andere Sportart führt so viele Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Nationalitäten zusammen. LILALU wirbt aktiv an Schulen und in sozialen Einrichtungen für das Projekt und macht es darüber hinaus über einige ausländische Vertretungen bekannt, um ihre Zielgruppe anzusprechen.

Erklärtes Ziel von „Mädchen an den Ball“ ist es, durch den Mannschaftssport sowohl die Persönlichkeits- struktur der Mädchen zu stärken als auch Soft Skills wie Teamfähigkeit, Integrationsbereitschaft, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Die Mädchen entwickeln ein neues und gestärktes Selbstbewusstsein sowie soziale, interkulturelle und auch kreative Kompetenzen, die ebenso im Vordergrund stehen wie die sportlichen Fähigkeiten.

In den letzten Jahren hat sich eine eindeutige Wende in der Wahrnehmung von Frauenfußball vollzogen. Spätestens seit dem Weltmeistertitel 2007 sind die Spielerinnen der deutschen Fußballnationalmannschaft für viele junge Mädchen  zu Identifikationsfiguren geworden, die für Mut, Selbstbewusstsein, Fairness und Durchsetzungsvermögen stehen. An fünf Standorten halten qualifizierte Trainerinnen wöchentlich Trainings ab und im Rahmen der alljährlichen LILALU-Festivals findet ein Mädchenfußball-Workshop und -Turnier statt.

Erste sportliche Erfolge erzielte das Projekt beim 3. Münchner Kreisjugendring-Fußballcup im Juli 2009: „Mädchen an den Ball“ gewann den zweiten Platz und erhielt darüber hinaus den „Fair Play“-Preis.

Weitere Informationen über das Projekt „Mädchen an den Ball“ (Trainingszeiten, Standorte etc.) finden Sie HIER.